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Studienangebot Emden/LeerFür Fragen zur Bewerbung steht das Call Center in Emden in der Zeit vom 01.06.-30.09.2010 von Montag bis Freitag von 8:00 - 16:30 Uhr, Telefon 04921-807-7000 und unter callcenter@fh-emden-leer.de zur Verfügung!
Der demographische Wandel rollt auf die Bundesrepublik Deutschland wie eine Lawine zu, eine Lawine, die weitreichende Änderungen in unseren sozialen und medizinischen Sicherungssystemen mit sich bringen wird. In wenigen Jahren wird bereits jeder dritte in Deutschland lebende Mensch über 60 Jahre alt sein, dadurch verändern sich auch die Anforderungsprofile im Gesundheitswesen drastisch, präventive und rehabilitative Versorgungsangebote gewinnen neben kurativen Maßnahmen an Bedeutung. Mit dem Integrierten Studiengang Logopädie und Physiotherapie reagiert die Hochschule Emden auf diese Veränderungen, sie setzt neue qualitative Maßstäbe in der Ausbildung des therapeutischen Nachwuchses. Dabei spielen die medizinischen, psychologischen und psychosozialen Komponenten ebenso eine Rolle wie wirtschaftliches und rechtliches Grundwissen. Ausgebaut werden kann das Studium schließlich noch mit dem Master in Public Health, der vor allem für Studierende, die konzeptionell arbeiten möchten, von großem Interesse ist. Durch eine multidisziplinäre Sichtweise sind die Master-Studenten in der Lage, nachhaltige Konzepte zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung zu entwickeln. Dabei sollen sie zentrale Kompetenzen der einzelnen Berufsgruppen im Gesundheitssektor in einem neuen Fachkräfteprofil bündeln. Fähigkeiten, die im deutschen Gesundheitssystem dringen benötigt werden. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
"Händeringend gesucht" - so könnte man die momentane Jobsituation für Informatiker auf dem deutschen Arbeitsmarkt umschreiben. Dabei sollten sich Studieninteressierte von der momentanen Wirtschaftskrise nicht zu sehr beeinflussen lassen. "Es herrscht verständlicherweise eine gewisse Unsicherheit angesichts der aktuellen Turbulenzen, aber die Unternehmen gehen nach wie vor davon aus, dass mittel- und langfristig der Nachwuchsmangel und nicht umgekehrt ein zu hohes Angebot an gut ausgebildeten Fachkräften die Gesamtlage bestimmt", sagt Stephan Pfisterer, Bildungsexperte des IT-Dachverbandes Bitkom. Und auch Bitkom-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer sieht dies so: "Der Engpass bei Informatikern bleibt ein ernstes Problem. Die Hochschulen können den Bedarf von Wirtschaft und Wissenschaft an Nachwuchskräften weiterhin nicht decken." Und das, obwohl die Zahl der Studienanfänger in der Informatik 2007 und 2008 erstmals seit dem Jahr 2000 wieder gestiegen ist. Sie lag im vergangenen Jahr bei 32106 Studenten, ein Plus von vier Prozent zum Vorjahr. Auch 2009 wird diese Zahl weiterhin leicht ansteigen, trotzdem können die deutschen Hochschulen noch nicht alle ihre Plätze besetzen - was die Rahmenbedingungen für ein Informatik-Studium noch einmal deutlich verbessert. Die Jobchancen und Studienbedingungen sind also bestens, und die Hochschule bietet mit ihrer breiten Ausbildungspalette an Informatik-Studiengängen ein sehr spannendes Spektrum an. Besonders zukunftsorientiert ist dabei der Studiengang Biotechnologie, denn diese Branche steuert auf Wachstumskurs. Auch inmitten der Finanzkrise beurteilen mehr als 90 Prozent der deutschen Biotech-Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut oder befriedigend. Dies belegt zumindest eine Umfrage des Wirtschaftsverbandes der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland. Den Umfrageergebnissen zufolge dürfte sich der Beschäftigungszuwachs in der Biotechnologie auch 2009 fortsetzen. So gab zumindest die Hälfte der befragten Biotech-Unternehmen an, im kommenden Jahr Beschäftigung aufbauen zu wollen. Klingt gut, zumal sich Biotechnikern ein weites Feld öffnet, ein buntes Farbenspektrum, wenn man will, denn man unterscheidet zwischen Grüner Biotechnologie (Landwirtschaft, Pflanzenbiotechnologie), Roter Biotechnologie (Medizin/Pharmazeutik), Weißer Biotechnologie (Biotech-Produkte/Industrieprozesse), Blauer Biotechnologie (Produkte aus dem Meer), Grauer Biotechnologie (Abfallwirtschaft), Brauner Biotechnologie (Technische/Umwelt-Biotechnologie) und Gelber Biotechnologie (Herstellung von Lebensmitteln und Grundstoffen). Kurz: Biotechniker und -Informatiker werden dringend gebraucht. Ein weiteres großes Zukunftsthema lässt sich im Studiengang Energieeffizienz beackern. Denn so viel ist sicher: Das Ende der Preisspirale für konventionell erzeugte Energie ist noch lange nicht erreicht, von daher ist es für die deutsche Industrie imminent wichtig, Leute einzustellen, die sich mit Energieumwandlungs- und Verteilungsprozessen sowie den notwendigen Energieeinsparmaßnahmen bestens auskennen. Und auch Medieninformatiker haben gute Jobchancen. Denn dort, wo Medienhäuser Computer einsetzen, um ihre Informationen zu verarbeiten, aufzubereiten und an den Kunden zu bringen (also eigentlich überall und immer), benötigen sie natürlich Informatiker, die sich Anwendungen ausdenken, umsetzen und dann auch pflegen. Zumal immer neue Formen der Kommunikation entstehen. Fernsehen im Internet steckt noch in seinen Kinderschuhen, genauso sieht es mit Datenübertragungen aufs Handy aus. Da wird in den kommenden Jahren viel passieren. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
Die Weltwirtschaftskrise macht natürlich auch vor den deutschen Häfen und der deutschen Handelsflotte nicht halt, keine Frage. Der Branche ist trotz des Tales aber nicht bange, da hat sie auch gar keinen Grund zu, wie Michael Behrendt, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), erklärt: "Das Jahr 2008 ist für die Schifffahrt ein Jahr des Wandels, aber nicht der Wende. Wir sehen trotz aller Schwierigkeiten, die vor uns liegen, mittel- bis langfristig zuversichtlich in die Zukunft. Die Schifffahrt ist in den letzten Jahren besonders von dem getragen worden, was wir Globalisierung nennen. Der Welthandel ist in den vergangenen Jahren immer stärker gewachsen als die Weltwirtschaft und der für unseren Studienort so wichtige Containerverkehr wiederum schneller als der Welthandel. Daran wird sich grundsätzlich auch in Zukunft nichts ändern." Und bevor die Krise um die Welt ging, hat das maritime Gewerbe in Deutschland eigentlich nur Rekorde gebrochen, so wuchs die Handelsflotte immer schneller und ist zurzeit schon die drittgrößte der Welt, die Flotte der Containerschiffe für sich allein genommen ist sogar die mit Abstand größte weltweit. Die Branche kann also sehr zufrieden sein, wenn da dieses eine Manko nicht wäre. Der deutschen Seefahrt mangelt es nämlich an Fachkräften. Im Jahresbericht 2008 der VDR heißt es: "Nach wie vor gibt es bei der Berufsgruppe der Kapitäne keine Entspannung auf der Nachfrageseite. Derzeit stehen den 27 gemeldeten Stellengesuchen für Kapitäne (Befähigungszeugnis ohne Einschränkung) nur 53 gemeldete Bewerber gegenüber. Noch angespannter ist die Bewerberlage bei den Schiffsingenieuren. Auf jeden gemeldeten technischen Schiffsoffizier kommen mehr als vier Stellenangebote." Bessere Argumente für ein Nautik-Studium in Leer gibt es gar nicht. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
Naturwissenschaften sind mehr als Bio, Chemie oder Physik, wie man es aus der Schule kennt, denn dort hat man nur an der Oberfläche gekratzt. Doch unter dieser Oberfläche eröffnen sich den Studierenden in Emden faszinierende Welten, die vor allem mit Blick auf den Arbeitsmarkt von großer Bedeutung sind. Beispiel Biotechnologie. Sie ist in aller Munde, zum Beispiel durch Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen, wo Identitäten mit Irisscans überprüft werden. Aber Biotechnologie ist viel, viel mehr und aus fast keinem Lebensbereich mehr wegzudenken. Was schon das bunte Farbenspektrum der Biotechnologie zeigt, denn man unterscheidet zwischen Grüner Biotechnologie (Landwirtschaft, Pflanzenbiotechnologie), Roter Biotechnologie (Medizin/Pharmazeutik), Weißer Biotechnologie (Biotech-Produkte/Industrieprozesse), Blauer Biotechnologie (Produkte aus dem Meer), Grauer Biotechnologie (Abfallwirtschaft), Brauner Biotechnologie (Technische/Umwelt-Biotechnologie) und Gelber Biotechnologie (Herstellung von Lebensmitteln und Grundstoffen). Kurz: Biotechniker und -Informatiker werden dringend gebraucht. In einer Umfrage des Wirtschaftsverbandes der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland, gaben denn auch die Hälfte der befragten Biotech-Unternehmen an, im kommenden Jahr weiter einzustellen - trotz Wirtschaftskrise. Wem in der Schule Chemie mehr Spaß gemacht hat, ist im Studiengang Chemietechnik/Umwelttechnik bestens aufgehoben. Der Chemietechniker ist dabei sozusagen eine Mischung aus Chemiker und Ingenieur, später im Beruf geht es vor allem um die Entwicklung, Herstellung und Kontrolle von chemischen Produkten, aber auch um die Optimierung und Verbesserung der chemischen Prozesse. Die Umwelttechniker befassen sich dagegen eher mit Umweltbelastungen im Boden, im Wasser oder in der Luft. Sie suchen nach Lösungen, um in Betrieben umweltschonender zu produzieren oder sie kümmern sich um die Sanierung von Altlasten, zum Beispiel von kontaminierten Böden oder Gebäuden. Und wie eigentlich allen technisch geprägten Berufen, ist die Nachfrage nach Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt meistens deutlich größer als die Anzahl der fertigen Studenten. Bleiben noch die Physiker, die mit Photonik und Engineering Physics gleich zwei Studiengänge vorfinden. Hinter Engineering Physics verbirgt sich die Schnittstelle von Physik und Ingenieurswesen, dabei haben die Studenten in dem international ausgerichteten Studiengang viele Möglichkeiten, sich auf Fachgebiete wie zum Beispiel Biomedizinische Physik, Laser und Optik, Akustik, Erneuerbare Energien zu spezialisieren. Hinter der Photonik verbirgt sich ein noch recht junger eigenständiger Studienzweig, den nur wenige Studieninteressierte kennen. Es ist aber auch ein bisschen verwirrend mit der Worterklärung: Wir können die optischen Technologien (denn das steckt hinter dem Wort Photonik) oft gar nicht sehen. Aus dem Alltag sind sie aber schon gar nicht mehr wegzudenken. Der Laser, mit dem die DVD abgespielt oder gebrannt wird? Photonik. Das Laserschweißen crash-sicherer Autokarosserien? Photonik. Die Scannerkasse im Supermarkt? Auch sie: Photonik. Optische Messverfahren, die Herstellung von Mikrochips oder Plasmabildschirmen - all das gehört ins große Feld der optischen Technik. Und wie auch für die Absolventen des Studiengangs Engineering Physics sind die Jobchancen für Photoniker überdurchschnittlich gut. Experten sind sich sicher, dass es für die Photonik gut bis sehr gut am Studienort Deutschland aussieht. Denn schon heute sind deutsche Unternehmen, die optische und optoelektronische Technologien erforschen und entwickeln, Weltmarktführer - mit einem Anteil von 25 Prozent. In speziellen Bereichen der Lasertechnik, etwa bei der Materialbearbeitung, sind es sogar 40 Prozent. D Übersicht der zugehörigen Studiengänge
Die Zahl der Berufsbezeichnungen ist groß, geradezu unüberschaubar groß für die Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit, angefangen bei den klassischen Feldern der Sozialarbeit über therapeutische Angebote bis hin zu Controlling-Funktionen. Das Studium in Emden bieten den Absolventen dabei vor allem Möglichkeiten, sich einen eigenen Schwerpunkt zu suchen. Dabei genießen die sozialen Berufe zurzeit einen hohen Stellenwert wie selten in der Gesellschaft. Was sich damit erklären lässt, dass die soziale Arbeit in allen Bereichen des Lebens immer wichtiger wird. Im Rahmen der Globalisierung kommt es zu neuen Anforderungen an das Individuum im Berufsleben, gesellschaftliche, soziale und familiäre Zusammenhänge funktionieren in diesem Kontext nicht mehr so wie noch vor wenigen Generation, der Staat und andere Institutionen wie die Kirchen müssen entsprechend immer mehr Aufgaben übernehmen, die früher ganz klassisch in der Familie aufgefangen wurden. Die Jugendkriminalität und -gewalt nimmt zu, die Vereinsamung im Alter steigt in einer zudem immer älter werdenden Gesellschaft dramatisch an, die Schule übernimmt als Ganztagsschule immer mehr Funktionen im Leben der Schüler, durch Arbeitslosigkeit und Armut geraten Familienstrukturen so durcheinander, dass teilweise ein normales Zusammenleben nicht mehr möglich ist - in all diesen Fällen braucht es geschulte Sozial-Fachleute, die moderieren und helfen. Allerdings sollte und darf Soziale Arbeit in all ihren Facetten nicht nur auf eine Krisenintervention reduziert werden, sondern sollte (auch und gerade in der politischen Diskussion) nie ihre präventive Dimension verlieren. Dabei musste sich die Sozialarbeit in den vergangenen Jahren selbst einem krassen Paradigmenwechsel unterziehen, denn betriebswirtschaftliche Prinzipien sind in der Sozialen Arbeit sehr, sehr wichtig geworden. Neben pädagogischen Erwägungen gewinnen Überlegungen zur Qualitätsprüfung und -maximierung, Effizienzsteigerung, Standardisierung und so weiter mehr und mehr an Bedeutung, insbesondere durch einen durch Mittelkürzungen ausgelösten Spardruck und auch durch die gesteigerte Pflicht zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen. Ein Feld, für das vor allem die Sozialmanagement-Absolventen gefragt sind. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
"Dem Ingenieur ist nichts zu schwer", dichtete der deutsche Ingenieur und Schriftsteller Heinrich Seidel bereits 1871 in seinem "Ingenieurlied", Entenhausens Meistertüftler Daniel Düsentrieb dichtete das später in "Dem Ingeniör ist nichts zu schör" um. Sei's drum, Recht haben beide, wenn man sich einmal die Bandbreite der Beschäftigungsfelder anschaut. Das Wort selbst hat übrigens einen ziemlich kriegerischen Hintergrund, denn es leitet sich wahrscheinlich vom mittellateinischen ingenium oder ingeniarius ab, das eine bedeutet Kriegsgerät, das andere Zeugmeister oder Festungsbaumeister. Das trifft es heute zwar auch noch, aber natürlich sind Ingenieure aus allen Lebensbereichen, in denen mit technischen Geräten gearbeitet wird, nicht mehr wegzudenken. Sie spielen also immer und überall eine wichtige Rolle. Als Wirtschaftsingenieure kümmern sie sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit um Entwicklung und Verkauf. Als Maschinenbauer und -designer wiederum sind sie Teil und vor allem Ideengeber der Branche, der die Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren ihr riesiges Wirtschaftswachstum zu verdanken hat, dem Maschinenbau. Keine moderne Kommunikation ohne Medienfachleute; effektivere Arbeitsabläufe, die energie- und ressourcenschonend sind - ohne in Umweltfragen geschulte Ingenieure nicht machbar; und ohne Spezialisten wie die Biotechniker oder Photoniker sähe es in Deutschland in Sachen Zukunftstechnologien ganz schön düster aus. Und weil das so ist, sehen auch die Berufschancen für Ingenieure recht rosig aus, wie der VDI, der Verband Deutscher Ingenieure, auch bei seiner Auswertung der Arbeitsmarktdaten für das Jahr 2008 ermittelt hat: "Der Ingenieurarbeitsmarkt ist stabil gewachsen, und die Zahl der Ingenieure befindet sich auf einem Rekordhoch mit 674266 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Arbeitslosenquote, die sich bei nur noch drei Prozent einpendelt. Hier kann von Vollbeschäftigung gesprochen werden. Den höchsten Anteil stellen die Elektroingenieure, gefolgt von Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren sowie Bauingenieuren." Übersicht der zugehörigen Studiengänge
In Zeiten der Finanzkrise sind Wirtschafts-Studenten besonders nah am Thema. Das klingt zwar etwas zynisch, zeigt aber, wie wichtig der Studienbereich ist. Dabei bringt das Wirtschaftsstudium in Emden einen großen Vorteil mit sich: Die Absolventen lernen deutlich praxisbezogener als an der Universität, sie sind meistens in bestimmten Fachgebieten schon Experten und nicht nur Generalisten. Neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen (meistens mit einem intensiven internationalen Anstrich) bieten sich den Studenten in Emden zahlreiche erstklassige Möglichkeiten, noch ein Master-Studium an ihren Bachelor anzuschließen. Damit lassen sich die Türen zu den Unternehmen noch einmal deutlich leichter öffnen. Insbesondere profitieren die Hochschul-Absolventen von der Praxisnähe der Studiengänge, sodass sie auf dem Arbeitsmarkt mit Kusshand genommen werden. Unter Betriebswirten mit FH-Bachelor oder -Master herrscht in Deutschland sozusagen Vollbeschäftigung. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
Man hatte schon früh erkannt, dass diese beiden Spezies - der Techniker und der Ökonom - sehr unterschiedlich funktionierten. "Es treten nicht selten Koordinationsschwierigkeiten auf, weil die Vertreter der technischen und der kaufmännischen Seite sich schon ihn ihrer ganzen Art zu denken grundsätzlich unterscheiden, gewissermaßen von klein auf in unterschiedlichen Denkkategorien erzogen wurden, gleichgültig, ob sie von Schulen kamen oder in der Praxis ,groß' geworden sind", konstatierte schon Professor Doktor Bussmann, in den 50er Jahren Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre in Darmstadt. Das war ein ernsthaftes Problem, deswegen wurde der Wirtschaftsingenieur geschaffen: Einer, der beide Seiten kennt und zum Wohle eines Betriebes vereint. Früher fand man Wirtschaftsingenieure häufig nur in Maschinenbaufirmen, in der Elektrotechnik oder im Bauwesen. Doch wegen ihrer Vielseitigkeit sind sie auch immer häufiger in Versicherungen, Banken oder in der Informatik gefragt. Eine uralte Grundregel des Arbeitsmarktes lautet: Wer flexibel ist und über ein breit gefächertes Wissen verfügt, muss sich keine Sorgen machen. Und wenn einer flexibel und zudem ein Experte in Wirtschafts-, Technik- und Rechtsfragen ist und über Soft Skills verfügt, dann ist es der Wirtschaftsingenieur. Er wird immer gesucht, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wie begehrt Wirtschaftsingenieure sind, lässt sich schon an den Einstiegsgehältern ablesen: Im Durchschnitt liegen sie bei rund 40000 Euro, ein Jahresgehalt um die 50000 Euro nach zwei Berufsjahren ist realistisch. Zudem hat sich gezeigt, dass der Job krisensicher ist: Auch als der Arbeitsmarkt in Deutschland lahmte, mussten sich Wirtschaftsingenieure keine Sorgen machen, wie eine Studie des VWI, des Verbandes Deutscher Wirtschaftsingenieure, zeigte. "Von den befragten Personalmanagern werden die Berufsaussichten als sehr positiv bewertet", heißt es in der Umfrage. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
"Der markante Vorteil des Onlinestudiums für mich ist, dass ich vollkommen eigenverantwortlich und deswegen unglaublich effizient arbeiten kann. Das liegt natürlich in der Verantwortung des einzelnen, aber für mich ist es optimal." So erklärt Daniel Greitens, der in Emden Medieninformatik studiert, warum er sich für diesen Schritt entschieden hat. Gerade für Menschen, die wie Greitens schon im Beruf stehen, bietet ein Onlinestudium beste Möglichkeiten. Aber auch Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Mütter und Väter, die neben ihrem Beruf oder während ihres Erziehungsurlaubs einen akademischen Hochschulabschluss erwerben möchten, gehören zur Kernzielgruppe des Online-Studiums. Und mit Medieninfomatik bietet die Hochschule vor allem ein attraktives Studienfach an. Die Geschichte der Medieninformatik begann übrigens erst recht spät, nämlich in den 1990er Jahren, als Texte, Töne und Bilder nicht mehr einfach nur Texte, Töne und Bilder waren, sondern als sie, umgerechnet in Einsen und Nullen, digital wurden. Und dort, wo Medienhäuser Computer einsetzen, um ihre Informationen zu verarbeiten, aufzubereiten und an den Kunden zu bringen (also eigentlich überall und immer), benötigen sie natürlich Informatiker, die sich Anwendungen ausdenken, umsetzen und dann auch pflegen. Zumal immer neue Formen der Kommunikation entstehen. Fernsehen im Internet steckt noch in seinen Kinderschuhen, genauso sieht es mit Datenübertragungen aufs Handy aus. Da wird in den kommenden Jahren viel passieren. Flexibilität in der Zeiteinteilung eines Online-Studiums bedeutet übrigens nicht, dass die Studierenden allein gelassen werden. Dank neuester Programme ist es nicht nur bequem möglich, ständig in Kontakt zu den Kommilitonen zu stehen, auch das Team der Hochschule mit seinen Computerspezialisten sowie den Professoren ist immer ansprechbar. Zudem gibt es pro Semester vier Präsenzphasen, die immer an einem Freitag und einem Sonnabend in Emden stattfinden. "Diese Tage sind ganz wichtig, an denen werden wir wirklich gezielt auf die Klausuren vorbereitet", erklärt Onlinestudent Daniel Greitens. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
Was bedeutet es eigentlich, einen Master zu machen? Bachelor und Master sind aus dem Angelsächsischen stammende, aufeinander aufbauende akademische Abschlüsse. Der Bachelor ist in der Regel der erste berufsqualifizierende Abschluss, der darauf folgende Master hat eine vertiefende Ausrichtung. Diese konsekutiven Studiengänge sind zurzeit weltweit in über 80 Prozent aller Länder zu finden, die Abschlüsse gelten damit als international vergleichbar. Mit dem Bachelor-Abschluss hat man zwei Möglichkeiten: Entweder beginnt man einen Beruf oder schließt direkt einen Master-Studiengang an. Die größte Anzahl der Bachelor-Absolventen zum Beispiel im Ingenieurbereich wählen den direkten Einstieg in den Beruf. Was nicht bedeutet, dass die akademische Karriere damit enden muss. Das Masterstudium kann später nochmals aufgenommen werden, entweder bei Unterbrechung der Berufstätigkeit oder in berufsbegleitender Form. Der Bachelor vermittelt fachliches Grundwissen und ermöglicht den Studenten einen ersten akademischen Abschluss nach sechs bis acht Semestern. Wer noch den Master draufsatteln will, muss in der Regel vier weitere Semester dafür einplanen. Das Masterstudium baut auf dem Bachelorstudium auf, die Absolventen spezialisieren sich auf einem spezifischen Fachgebiet und erwerben einen zweiten akademischen Abschluss, der dann auch zur Promotion berechtigt. Übersicht der zugehörigen Studiengänge
188 Partnerhochschulen hat die Hochschule, von Schweden bis Spanien, von den USA bis Australien, von Ungarn bis China. Die Hochschule ist also in ein Netzwerk weltweiter Hochschulkooperationen eingebunden, das den Studierenden beste Voraussetzungen bietet, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu absolvieren - und an einigen Hochschulen sind sogar Doppelabschlüsse möglich. Die internationale Zusammenarbeit in Studium, Lehre und Forschung hat in den vergangenen Jahren an Umfang und Bedeutung zugenommen. Dieser Trend wird unter anderem durch die Tatsache verstärkt, dass Absolventen mit Auslandserfahrung bevorzugt eingestellt werden. Und in einigen Studiengängen sind Auslandssemester sowieso obligatorisch. Internationale Kooperationen sind daher für jede Hochschule ein bedeutsamer Faktor, und wer gern Auslandserfahrungen sammeln will, hat an der Hochschule in insgesamt 15 international ausgerichteten Studiengängen beste Chancen dazu. Unser Ziel ist es, die Internationalität der Hochschule weiterhin zu stärken, Kontakte zu ausländischen Hochschulen werden deswegen kontinuierlich auf- und ausgebaut. Wie das alles geht mit Auslandssemestern, was alles beachtet werden muss beim Gang in ein anderes Land, das alles erklärt euch übrigens das Team des Akademischen Auslandsamtes. | |||||||||||||